Mein bisher größtes Laufabenteuer möchte ich mit den folgenden Bildern beschreiben.
Vor dem Start mit dem "Besenkamel" dessen Bekanntschaft ich zum
Glück nicht während des Laufs machen musste.
Wir teilten uns das Zelt Nr. 55 und wurden zu einer eingeschworenen
Gemeinschaft. Von Links: Wolfgang, Hans-Peter, Kai, Marcel, Bridgit,
Christian, Ignatios, Matthias.
Erst nachdem das ärztliche Attest und die Pflichtausrüstung kontrolliert
war, erhielt man die Startnummer, eine Signalrakete und eine Ration
Salztabletten.
Nervöse Anspannung vor der ersten Etappe.
Kurz nach dem Start der ersten Etappe. Das Feld ist wie immer am
Anfang noch dicht beieinander. Die Steine und Felsen erfordern höchste
Aufmerksamkeit.
Nach Beendigung einer Etappe als erstes raus aus den Schuhen und austrecken, neben mir auf der Matte Marcel, der immer der erster aus Zelt 55 im Ziel war.
Die tolle Landschaft entschädigt für die Strapazen, den Sand in den Schuhen und die Hitze.
Nach einigen Etappen hatte ich besonders an den Füßen schon gewisse "Verschleisserscheinungen" aber es ist erstaunlich was man alles schaffen kann wenn man will.
Auf jeder Etappe ein Teilziel, die Versorgungsstelle an welche die Läufer registriert wurden und die Wasserrationen ausgegeben wurden.
Auf der langen Etappe über 72 km gab´s auch einige Schwächephasen, aber ich konnte das Ziel noch in der ersten Nacht erreichen und hatte somit einen Tag zum ausruhen.
Am Ende das übliche Finisher Shirt und Medallie, welche für mich immer eine ganz besondere Bedeutung haben werden.
Und wer weiß, ob ich nicht wieder mal am Start zum Marathon des Sables stehen werde.